„Die mobile Tierheilpraxis“

Holger Backhaus

Selbstständiger Tierheilpraktiker seit 2006

Der Beruf des Tierheilpraktikers:

Zu allen Zeiten gab es Menschen, die kranke Tiere behandelten. Über Jahrhunderte hinweg wurden überlieferte Verfahren von heilkundigen Menschen verfeinert und ebenso wie die wertvollen Erfahrungen und Fertigkeiten meist mündlich an die nächsten Generationen weitergegeben. Auch die schulmedizinische Tierheilkunde ist aus dem Stand dieser Tierheilkunde hervorgegangen. Der Tierheilpraktiker ist ein moderner Beruf, der sich durch das praktische Verständnis und durch die Berücksichtigung biologischer Abläufe auszeichnet. Während die klassische Schulmedizin an den Symptomen einer Erkrankung ansetzt, möchte die Naturheilkunde das gestörte Gleichgewicht von Körper und Seele wieder herstellen. Deshalb wird der Patient ganzheitlich betrachtet, um so möglichst die Ursache der Erkrankung (ob psychisch oder physisch) zu finden und dort mit der Behandlung anzusetzen. In jedem Organismus ist grundsätzlich die Anlage zur Selbstheilung vorhanden. Naturheilverfahren wie z.B. Akupunktur, Homöopathie, Bach-Blüten, Bioresonanz, Phytotherapie, Magnetfeldtherapie oder die Behandlung mit Blutegeln werden eingesetzt, um eben diese Selbstheilungskräfte anzuregen, vorhandene Blockaden zu lösen und dem Körper damit die Möglichkeit zur Selbstregulation zu geben. Dabei steht die Naturheilkunde keineswegs in Konkurrenz mit der Schulmedizin, sondern kann durchaus auch begleitend eingesetzt werden und so eine sinnvolle Ergänzung und Unterstützung darstellen, um eine möglichst optimale medizinische Versorgung des Patienten zu gewährleisten. Ob es sich um Stoffwechselstörungen, akute und chronische Erkrankungen, Störungen des Immunsystems, Verhaltensstörungen, -auffälligkeiten oder Erkrankungen des Bewegungsapparates handelt, das Betätigungsfeld des Tierheilpraktikers ist groß. So kann z.B. nach einer erfolgten Operation oder nach der Impfung eine sinnvolle Nachbehandlung durchgeführt werden, damit der Organismus schneller zu seinem Gleichgewicht zurück findet. Auch bei schulmedizinisch “austherapierten” Tieren kann der Ansatz über die ganzheitliche Behandlung eine Heilung oder zumindest deutliche Linderung der Beschwerden bewirken.

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